Erkältungssaison: 5 Hygienetipps zur Vorbeugung

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Warme Kleidung im Winter

Die Erkältungssaison bringt jedes Jahr aufs Neue eine Welle an Schnupfen, Husten und grippalen Infekten mit sich, die sich durch gezielte Hygienemaßnahmen jedoch deutlich eindämmen lässt.

Warum die kalte Jahreszeit anfälliger macht

Kühlere Temperaturen und trockene Heizungsluft belasten die Schleimhäute in Nase und Rachen, wodurch Viren leichter eindringen können. Gleichzeitig verbringen Menschen in der Erkältungssaison mehr Zeit in geschlossenen, schlecht belüfteten Räumen, was die Übertragung von Erkältungsviren über die Luft zusätzlich begünstigt.

Auch die geringere Sonneneinstrahlung im Winter kann den Vitamin-D-Spiegel senken, was sich indirekt auf die Funktion des Immunsystems auswirken kann.

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Handhygiene als wichtigste Einzelmaßnahme

Regelmäßiges, gründliches Händewaschen mit Seife über mindestens 20 Sekunden gilt weiterhin als eine der wirksamsten Einzelmaßnahmen gegen die Verbreitung von Erkältungsviren. Besonders nach dem Kontakt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Türklinken oder Einkaufswagen-Griffen sollte diese Gewohnheit konsequent umgesetzt werden.

Richtig Lüften trotz Kälte

Auch im Winter sollte mehrmals täglich stoßgelüftet werden, um verbrauchte, virenbelastete Luft gegen frische Luft auszutauschen. Ein kurzes, vollständiges Öffnen der Fenster für wenige Minuten kühlt den Raum weniger stark aus als dauerhaft gekippte Fenster und ist deshalb die energieeffizientere und hygienischere Variante.

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Das Immunsystem gezielt unterstützen

Ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse unterstützen die körpereigene Abwehr nachhaltig. Wer zusätzlich auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achtet, hält die Schleimhäute feucht und damit widerstandsfähiger gegen eindringende Viren.

Verhalten bei eigener Erkältung

Wer selbst erkältet ist, sollte in die Armbeuge statt in die Hand husten oder niesen, um die Verbreitung von Tröpfchen auf Oberflächen und andere Personen zu reduzieren. Taschentücher sollten nach einmaligem Gebrauch sofort entsorgt werden, statt in der Hosentasche mehrfach verwendet zu werden.

Fazit

Wer in der Erkältungssaison auf konsequente Handhygiene, regelmäßiges Lüften und ein gestärktes Immunsystem setzt, kann das eigene Erkrankungsrisiko spürbar senken und trägt gleichzeitig dazu bei, andere Menschen im Umfeld zu schützen.

Kinder in der Erkältungssaison schützen

Kindergärten und Schulen gelten als besondere Ansteckungsherde, da Kinder Hygieneregeln wie das Husten in die Armbeuge oft noch nicht vollständig verinnerlicht haben. Eltern können durch spielerische Erklärungen und regelmäßiges gemeinsames Händewaschen dazu beitragen, dass diese Gewohnheiten frühzeitig zur Routine werden.

Auch das rechtzeitige Zuhause-Lassen eines erkälteten Kindes, statt es trotz Symptomen in die Einrichtung zu schicken, trägt erheblich dazu bei, die Verbreitung innerhalb der Gruppe einzudämmen.

Wann ein Arztbesuch sinnvoll ist

Die meisten Erkältungen heilen innerhalb von einer bis zwei Wochen von selbst aus und erfordern keine spezielle medizinische Behandlung über Ruhe und Selbstpflege hinaus. Bei anhaltend hohem Fieber, starken Schmerzen, Atembeschwerden oder einer Verschlechterung nach anfänglicher Besserung sollte jedoch ärztlicher Rat eingeholt werden.

Auch die Grippeschutzimpfung kann für bestimmte Risikogruppen, etwa ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen, eine sinnvolle Ergänzung zu den allgemeinen Hygienemaßnahmen sein und sollte idealerweise mit dem Hausarzt besprochen werden.

Warme, mehrschichtige Kleidung beim Verlassen des Hauses schützt zusätzlich vor Auskühlung, die das Immunsystem kurzfristig schwächen und die Anfälligkeit für Infekte erhöhen kann.

Auch ausreichende Erholungsphasen zwischen stressigen Arbeitsphasen sollten in der Erkältungssaison nicht vernachlässigt werden, da chronischer Stress die Immunabwehr nachweislich schwächen kann.

Wer regelmäßig Sauna oder Wechselduschen in seine Routine einbaut, kann damit zusätzlich die Durchblutung anregen und die Schleimhäute abhärten, was von vielen Menschen als unterstützende Maßnahme gegen häufige Erkältungen geschätzt wird.

Wer diese Maßnahmen bereits vor dem Beginn der eigentlichen Erkältungssaison im Herbst etabliert, geht mit einem besser vorbereiteten Immunsystem in die kalte Jahreszeit.

Diese Kombination aus Prävention und schneller Reaktion bei ersten Symptomen hilft dabei, gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen, ohne auf Aktivitäten im Freien oder soziale Kontakte verzichten zu müssen.

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