Smartphone desinfizieren: 5 Tipps für den Alltag

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Smartphone wird gereinigt

Smartphone desinfizieren gehört zu den am meisten unterschätzten Hygienemaßnahmen im Alltag, obwohl das Handy im Schnitt deutlich häufiger berührt wird als die eigenen Türklinken oder Lichtschalter zusammen.

Warum das Smartphone so stark verkeimt ist

Studien zeigen regelmäßig, dass Smartphone-Displays teils mehr Bakterien tragen als eine durchschnittliche Toilettenbrille – ein Ergebnis, das viele Nutzer überrascht. Das Handy begleitet uns ins Bad, an den Esstisch und wird zwischendurch mit ungewaschenen Händen bedient, wodurch sich Keime kontinuierlich ansammeln und vermehren können.

Besonders in Erkältungs- und Grippesaison kann ein verkeimtes Smartphone zur Ansteckungsquelle werden, da Viren über die Handinnenfläche direkt ins Gesicht gelangen können, wenn während eines Telefonats Wange oder Mund berührt werden.

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So wird das Display richtig gereinigt

Für die Reinigung eignet sich ein weiches, leicht angefeuchtetes Mikrofasertuch am besten, ergänzt durch spezielle antibakterielle Reinigungstücher für Displays. Aggressive Reinigungsmittel wie Fensterreiniger oder reiner Alkohol in hoher Konzentration können die empfindliche Displaybeschichtung beschädigen und sollten daher vermieden werden.

Tastatur richtig reinigen

Computertastaturen sammeln zwischen den Tasten Krümel, Hautschuppen und Bakterien an, die sich mit einem einfachen Abwischen kaum entfernen lassen. Druckluftspray löst Schmutzpartikel zwischen den Tasten effektiv, während spezielle Reinigungsgele oder -knete auch in schwer zugänglichen Zwischenräumen gründlich säubern können.

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Schutzhüllen nicht vergessen

Handyhüllen werden bei der Reinigung häufig übersehen, obwohl sie mindestens genauso stark verkeimen wie das Gerät selbst. Je nach Material lassen sich viele Hüllen mit warmem Seifenwasser reinigen oder sogar kurz in der Waschmaschine waschen – ein Blick auf die Herstellerangaben schafft hier Klarheit.

Wie oft sollte gereinigt werden?

Eine tägliche kurze Reinigung des Smartphone-Displays mit einem Mikrofasertuch reduziert die Keimbelastung bereits spürbar, eine gründlichere Desinfektion ein- bis zweimal wöchentlich ist für die meisten Nutzer ausreichend. Tastaturen im Büro oder Homeoffice profitieren von einer wöchentlichen Reinigung, besonders wenn mehrere Personen dasselbe Gerät nutzen.

Fazit

Wer das Smartphone desinfizieren als tägliche Gewohnheit etabliert, senkt das Risiko einer Selbstansteckung über die eigenen Hände spürbar, ohne dafür viel Zeit oder teure Produkte zu benötigen. Gerade in der Erkältungssaison lohnt sich diese kleine zusätzliche Routine besonders.

Ladekabel und Anschlüsse reinigen

Auch Ladekabel und Ladebuchse sammeln über Zeit Staub, Fusseln und Hautfette an, die nicht nur unhygienisch sind, sondern auch die Ladeleistung beeinträchtigen können. Ein weicher, trockener Pinsel oder etwas Druckluft entfernt Fusseln aus der Ladebuchse schonend, ohne die empfindlichen Kontakte zu beschädigen.

Feuchtigkeit sollte bei der Reinigung von Anschlüssen grundsätzlich vermieden werden, da eindringendes Wasser elektronische Bauteile dauerhaft beschädigen kann.

Kopfhörer und Ohrstöpsel

In-Ear-Kopfhörer kommen in direkten Kontakt mit dem Gehörgang und sollten daher regelmäßig gereinigt werden, um Ohrenschmalz- und Bakterienansammlungen zu vermeiden. Ein leicht angefeuchtetes Tuch für die äußeren Teile und ein trockenes Wattestäbchen für schwer zugängliche Rillen reichen für die meisten Modelle völlig aus.

Gemeinsam genutzte Geräte im Büro

Tastaturen und Mäuse, die von mehreren Personen genutzt werden, etwa an Empfangstresen oder in Konferenzräumen, sollten deutlich häufiger gereinigt werden als private Geräte. Ein bereitgestelltes Desinfektionstuch neben dem Arbeitsplatz erinnert Nutzerinnen und Nutzer daran, die Reinigung nicht zu vergessen, und senkt die Keimübertragung zwischen Kollegen spürbar.

Auch Telefone an gemeinsam genutzten Arbeitsplätzen verdienen in diesem Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit, da Hörer und Tastenfeld ähnlich stark verkeimen können wie Smartphones.

Wer sein Smartphone zusätzlich mit einer antibakteriellen Schutzfolie oder einer entsprechend beschichteten Panzerglasfolie ausstattet, kann die Keimansiedlung auf der Oberfläche zusätzlich reduzieren, ersetzt damit aber keine regelmäßige Reinigung von Hand.

Auch Tablets und E-Book-Reader, die ähnlich häufig berührt werden wie Smartphones, sollten in die regelmäßige Reinigungsroutine für elektronische Geräte einbezogen werden, um Keimübertragung im gesamten Haushalt zu reduzieren.

Vor dem Verkauf oder der Weitergabe eines gebrauchten Geräts lohnt sich zudem eine besonders gründliche Reinigung, da das Gerät danach in fremde Hände übergeht.

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